Das ist ein großes Release. Wenn die Zeit knapp ist, hier das Wichtigste: Ein Kauf wird nicht mehr zu zwei Einträgen, der Kontoauszug kommt ohne Lücken, MyFina ist im App Store, und in der Analytik gibt es einen Jahresbericht.
Ein Kauf, ein Eintrag
Wenn Sie mit dem Handy mit einer Karte zahlen, deren Auszug MyFina zugleich von der Bank bekommt, kam der Kauf früher zweimal an: einmal als Google-Wallet-Meldung und einmal als Zeile im Kontoauszug. Die Ausgaben des Monats fielen dadurch höher aus, als sie waren, und der überzählige Eintrag musste per Hand gesucht und gelöscht werden.
Solche Paare führt MyFina jetzt selbst zusammen.
- Eindeutige Treffer werden automatisch zusammengeführt — nach Karte, Betrag und Zeit.
- Über die zweifelhaften entscheiden Sie: „Zu einem zusammenführen“ oder „Getrennt lassen“. Die Paare stehen in einer dichten Liste, und wenn sich mehrere ansammeln, führen Sie alle mit einem Button zusammen.
- Auf die Bank müssen Sie nicht warten. Bestätigen Sie den Kauf direkt aus der Meldung, dann trägt er die Markierung „Wartet auf Bankbestätigung“. Sobald der Auszug kommt, verschwindet sie von selbst.
Auch das Sortieren eingehender Zahlungen ist einfacher geworden. Alle Banken und Meldungen stehen jetzt auf einer Seite „Posteingang“ mit den Reitern „Neu“, „Übersprungen“ und „Bestätigt“, und die Entwürfe sind nach Karte gruppiert.
- Einen Entwurf können Sie vor dem Bestätigen korrigieren — Betrag, Datum, Beschreibung. Eine versehentlich bestätigte Buchung schicken Sie zurück in die Warteschlange: Der Eintrag wird gelöscht und der Kontostand wiederhergestellt.
- Eine Bankomat-Behebung ist eine Überweisung, kein Kauf. Geld vom Bankomat ist noch nicht ausgegeben, also wird es nicht mehr doppelt gezählt.
- Eine andere Währung stört nicht. In Euro von einem Kronen-Konto gezahlt — MyFina trägt den umgerechneten Betrag ein, und Sie können ihn anpassen.
- Eine Karte lässt sich mit einem Konto verknüpfen — über die letzten vier Ziffern; Zahlungen von ihr werden danach gleich dem richtigen Konto angeboten.
Kontoauszüge ohne Lücken
Nach einer Störung auf Seiten der Bank konnten in der Historie stillschweigend Lücken bleiben — und sie zu bemerken war fast unmöglich. MyFina merkt sich jetzt für jedes Konto, bis zu welchem Zeitpunkt der Auszug geladen ist, und holt beim nächsten Mal genau das nach, was fehlt.
- Lange Auszüge werden vollständig geladen, in Teilen, ohne Verluste an den Nahtstellen.
- Eine langsame Bank endet nicht mehr mit einem Fehler. Die Arbeit läuft im Hintergrund weiter, das Ergebnis erscheint von selbst, und ein zweiter Druck auf den Button macht nichts kaputt.
- Wenn die Bank ablehnt, sehen Sie warum. Statt eines Fehlercodes bekommen Sie einen Satz in Ihrer Sprache: Die Bank möchte den Zugriff neu bestätigt haben, das Limit an Anfragen ist erschöpft, oder der Auszug wird nur ein paar Mal am Tag herausgegeben — und wann der nächste Versuch läuft.
- In der Kontozeile steht der Name der Bank, nicht der des Karteninhabers.
Eine App fürs iPhone und neue Wege, sich anzumelden
MyFina ist jetzt im App Store. Links aus unseren E-Mails — Passwort zurücksetzen, Einladung zum Familienzugang — öffnen sich direkt in der App.
- Mit Apple anmelden — auf der Website und in der App, ohne neues Passwort.
- Verknüpfte Konten. Wenn Sie sich am Computer mit Google anmelden und auf dem iPhone mit Apple, sehen Sie dieselben Daten statt zweier getrennter leerer Profile. Einstellungen → Sicherheit.
- Zwei-Faktor-Schutz. Anmeldung mit einem Code aus der Authenticator-App, Wiederherstellungscodes für den Fall, dass das Handy verloren geht, und ein vertrauenswürdiges Gerät für 30 Tage.
- Ein Passwortwechsel beendet die Sitzungen auf allen Geräten, auch auf den Handys. Wenn das Passwort in fremde Hände geraten sein könnte, nutzt es danach niemand mehr.
- Ein neues Android-Handy: Nach der Datenübertragung sind Sie in MyFina schon angemeldet und müssen nichts eingeben.
- Ein Abo für alle Geräte. Sie schließen es auf der Website ab, in Google Play oder im App Store — es gilt überall. Ein kleinerer Tarif löscht nichts: Einträge über dem Limit bleiben sichtbar, nur lesbar.
Auf ein Ziel sparen, ohne Geld zu verschieben
Es gibt jetzt Taschen für Ziele. Auf den Urlaub können Sie sparen, ohne ein eigenes Konto zu eröffnen: Das Geld bleibt auf der Karte, und ein Teil des Saldos wird als „für das Ziel zurückgelegt“ markiert. Anders entschieden? Der Button „Freigeben“ gibt den Betrag zurück in den freien Saldo. Funktioniert auf der Website und am Handy.
Das ganze Jahr auf einer Seite
Im Bericht „Analytik → Cash flow“ gibt es einen neuen Reiter „Jahresbericht“: Anfangs- und Endbestand jedes Monats, Einnahmen und Ausgaben nach Kategorien, Investitionen und die Zeile „Gesamtvermögen“ — wie viel Geld und Anlagen Sie insgesamt haben.
Daneben steht die Saldenhistorie. Den Stand jedes Kontos können Sie auch zu einem vergangenen Datum eintragen: Sie haben das Konto im April angelegt, aber das Geld lag dort seit Jänner — der Bericht zeigt keine leeren Monate mehr. Danach werden die Stände jede Nacht von selbst erfasst.
Kleinigkeiten, die spürbar helfen
- Auszüge aus älteren Banksystemen werden nicht mehr zu unlesbaren Zeichen.
- Beim Import entscheidet das Vorzeichen des Betrags über Einnahme und Ausgabe, und vor dem Speichern sehen Sie die Summen: wie viele Zeilen zu Ausgaben, zu Einnahmen und zu Überweisungen werden.
- Ein Sprachwechsel im ersten Assistenten übersetzt auch die Startkategorien.
- Die Cookie-Entscheidung gilt jetzt gemeinsam für Website und App — das Banner fragt einmal.
- Push-Benachrichtigungen kommen endlich am Handy an.
Wie es weitergeht
Die automatische Synchronisation funktioniert derzeit mit Monobank und ist in jedem Tarif verfügbar. Die Anbindung von Banken aus der EU und Großbritannien über PSD2 ist in Arbeit; Pro-Abonnenten bekommen sie automatisch, zum gleichen Preis. Den Auszug jeder anderen Bank können Sie schon heute als CSV- oder XLSX-Datei hochladen.